Wahre Wertschätzung ist wesentlich mehr als die modische „Tole­ranz“.
Toleranz ist hochnäsig. Es heißt soviel wie: „Du und Deine Ansichten sind nichts wert,
ich jedoch in meiner Güte dulde Dich“. Wertschätzung dagegen heißt: „Willkommen!
Du kannst und weißt etwas, das mir fehlt. Gut, dass es Dich gibt!“

Weiter: Loyalität (zu deutsch: Treue, Zugehörigkeitsgefühl). Motivation
(Reinhard K. Sprenger, er gilt als einer der profiliertesten Managementberater
Deutschlands, sagt zum Thema Motivation: „Alle Welt redet von Motivation.
Man kann jeman­den aber gar nicht motivieren. Muss man auch nicht.
Denn wir alle kommen motiviert auf die Welt.

Wir wollen sprechen lernen, laufen lernen, radfahren, reiten, schwimmen.
Wir wollen lernen, wie wir uns selbst anziehen und die Schuhe binden.
Wir wollen lesen lernen, rechnen und wie wir mit Werkzeug umgehen.
Das alles tun wir, so lange man uns lässt.“

Gebildete und gut ausgebildete, motivierte Menschen wollen nicht sollen
und müssen. Sie wollen mehr dürfen. Sie wollen mehr treibende Kraft sein dürfen
als getriebene Rädchen sein müssen, mehr engagierte, verantwortliche Mit­gestalter,
Mitwirkende und Verbündete als kontrollierte Normen- und Funktionserfüller, mehr als
schlichte Sach­bearbeiter und Tagelöhner, mehr als „beschäftigtes Personal” oder gar
„Personalkostenfaktor“ (die Sprache, die Sprache, die Sprache).
Sie brauchen weder Befehl und Gehorsam noch Vorschrift und Kontrolle.

Weiter: Engagement (Einsatzfreude). Überhaupt: Freude und alles, was sonst noch
gut tut und stark macht. Freude am Tun. Freude am gelungenen Werk und stolz darauf.
Freude über den verdienten Beifall dafür. Freude über den verdienten Lohn dafür
(wir haben etwas geleistet und können uns dafür jetzt etwas leisten!).

Weiter: Ideenreichtum, Fantasie und Vorstellungskraft – Fantasie und Vorstellungskraft –
das ist jene Fähigkeit, die gebraucht wird, um aus gegebenen Situationen mehr für sich zu
machen. Davon haben viele viel mehr als man denkt und als sie selbst ahnen.
Sie wird gebraucht für Pläne aller Art und für kleine und große Verbesserungen,
für alle Erfindungen, Innovationen und allen Fortschritt.
Alle Schlösser beginnen als Luftschlösser im Kopf.

Weiter: Verständigungs- und Einigungskunst. Mut. Zuversicht. Beharrlichkeit.
Verantwortlichkeit, Verlässlichkeit. Vertrauen. Qualitäts- und Kundenorientierung,
Kosten- und Ertrags­bewusstsein. Die Liste ist lang.

Und nichts davon ist messbar!


Georg Fasold,
Inspirateur und Kräftewecker,
winne:two®-Erfinder

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